Auf Anforderung konzipiert — auf Ihren Prozess zugeschnitten.
Der AppliFlex ST ist um Ihren Bioprozess herum konzipiert und gebaut. Während die meisten Single-Use-Bioreaktoren als feste Katalog-Gefässe geliefert werden — mit fixer Kopfplatte, vorgewähltem Sparger und festgelegtem Port-Layout — wird der AppliFlex ST erst konfiguriert und dann 3D-gedruckt. Rührer, Sparger-Geometrie, Zugabeports, Probelinien sowie die Positionen der pH- und Gelöstsauerstoff-Sonden werden alle auf das abgestimmt, was Ihr Prozess tatsächlich braucht — sodass das Gefäss, das bei Ihnen ankommt, exakt das ist, nach dem Ihr Bioprozess gefragt hat. Keine ungenutzten Ports, keine Sparger mit Blindstopfen, keine Kompromisse, die fest in der Geometrie verbaut sind.
Da jede Konfiguration als digitale Datei existiert, ist das zweite Gefäss identisch mit dem ersten — und das fünfzigste identisch mit beiden. Rührer-zu-Sparger-Abstand, Port-Abstände, Kopfraumvolumen — Druck für Druck reproduziert, im Rahmen der Toleranz. Wenn sich ein Ergebnis von Lauf zu Lauf verschiebt, wissen Sie: Es liegt an der Biologie, nicht an der Hardware. Diese Lauf-zu-Lauf-Reproduzierbarkeit ist es, die den AppliFlex ST zu einer belastbaren Plattform für Screening-Studien, Medienoptimierung und vollständige Bioprozesscharakterisierung macht.
Dieselbe Logik trägt die gesamte Baureihe. Der 500-ml- und der 3-L-Reaktor teilen ein Arbeits-H/D-Verhältnis von 1,33 sowie dieselbe Rührergeometrie — ein Screening-Treffer bei 500 ml lässt sich sauber auf 3 L übertragen. Der 3-L- und der 15-L-Reaktor sind als direkter Ersatz für ihre autoklavierbaren Pendants ausgelegt — gleiche Stellfläche, gleiche Controller-Integration, kein Replatforming des Labors.
Und weil das System vollständig geschlossen und durch Gammabestrahlung vorsterilisiert geliefert wird, entfallen die Reinigungs-, Autoklavier- und Validierungsaufwände von Mehrweg-Gefässen. Der AppliFlex ST ist direkt aus der Verpackung einsatzbereit — egal, ob Sie einen neuen Zellkultur Prozess entwickeln, eine mikrobielle Fermentation skalieren oder F&E in die GMP-konforme Produktion überführen.